Aus dem Wahlprogramm

Was wollen die Parteien für
Menschen mit Behinderung ändern?

 

 

Das will die SPÖ für Menschen mit Behinderung ändern:

 

  • Die Erhöhung von Geld-Mitteln
    für eine aktive Behinderten-Politik.
    Und die Anhebung der Geld-Mitteln an die Inflations-Rate.
    Das soll einmal im Jahr passieren.

 

  • Es sollen mehr Menschen mit Behinderung im Bundes-Dienst arbeiten.
    Der Eingangs-Behinderten-Grad soll auf 50% gesenkt werden.
    Dann dürfen mehr Menschen mit Behinderung
    im Bundes-Dienst arbeiten.
    Jetzt liegt der Eingangs-Behinderten-Grad bei 70%.
    Zum Beispiel:
    Ein Mensch mit Behinderung
    ist mit 60% Behinderungs-Grad eingestuft worden.
    Dieser Mensch darf nicht im Bundes-Dienst arbeiten.

 

  • Leichterer Zugang zu Hilfs-Mitteln
    und persönlicher Assistenz.
    Zu persönlicher Assistenz kann man auch
    persönliche Unterstützung sagen.

Was wollen die Parteien für Menschen mit Behinderung ändern? 

 

Das will die ÖVP für Menschen mit Behinderung ändern:

 

  • Das Taschen-Geld in geschützten Werk-Stätten erhöhen.

 

 

  • Die Würde vom Menschen soll in der Verfassung stehen.
Das will die FPÖ für Menschen mit Behinderung ändern:
  •  Menschen mit Behinderung sollen selbstbestimmt leben.

 

  • Es soll ein Gehalt in geschützten Werk-Stätten geben.
    Und kein Taschengeld.

 

  • Es soll einen Rechts-Anspruch auf persönliche Assistenz geben.
    Das heißt,
    Betroffene können vor Gericht gehen,
    wenn sie keine Assistenz bekommen.

 

  • Die NOVA Rück-Vergütung soll wieder eingeführt werden.
    NOVA ist die Abkürzung für Norm-Verbrauchs-Abgabe.
    Diese Abgabe müssen Sie bezahlen,

    wenn Sie ein neues Auto kaufen.
    Früher haben Menschen mit Behinderung

    das nicht bezahlen müssen.
    Seit dem Jahr 2011 müssen 
    Menschen mit Behinderung aber NOVA bezahlen.

 

  • Die Freibeträge sollen jedes Jahr an die Inflations-Rate angepasst werden.

 

  • Das Pflege-Geld soll erhöht werden.

 

  • Das Pflege-Geld soll jedes Jahr 
    an die Inflations-Rate angepasst werden.

 

  • Die Ausgleichs-Taxe soll erneuert werden. Damit mehr Firmen Menschen mit Behinderung aufnehmen.

Das wollen die GRÜNEN für Menschen mit Behinderung ändern:

 

  • Einen Inklusions-Fonds einrichten.
    Das bedeutet,
    einen eigenen Topf mit Geld-Mitteln für das Thema Inklusion.
    Mit dem Geld soll die UN-Konvention für Menschen mit Behinderung umgesetzt werden.
    Zum Beispiel für:
    Persönliche Assistenz
    oder
    persönliches Budget.
    Zu persönliches Budget kann man auch
    persönliches Geld sagen.
    Dieses Geld soll jeder Mensch mit Behinderung selber bekommen.
    Menschen mit Behinderung sollen das,
    was sie brauchen selber kaufen.

 

  • Menschen mit Behinderung sollen Arbei bekommen.
    Die Ausgleichs-Taxe soll verändert werden.

 

  • Menschen mit Behinderung sollen beim AMS als eigene Gruppe betreut werden.

Das will die KPÖ für Menschen mit Behinderung ändern:

 

  • Schneller Ausbau von baulicher Barriere-Freiheit.
    Gebäude sollen schnell barrierefrei gemacht werden.

 

  • Mehr Freizeit-Assistenz.

 

Das wollen die anderen Parteien für Menschen mit Behinderung ändern:

 

Im Wahl-Programm von

  • NEOS,
  • Liste Pilz,
  • den Weissen,
  • FLÖ und
  • GILT

stehen keine eigenen Vorschläge für Menschen mit Behinderung.

Was wollen die Parteien für Lehrlinge ändern? 

 

Das will die SPÖ für Lehrlinge ändern:

  • Alle, die in die Berufs-Schule gehen
    sollen den Führer-Schein gratis machen können.

 

  • Fachhoch-Schulen sollen mehr Lehrlinge aufnehmen.
    Dafür sollen die Fachhoch-Schulen etwas bekommen.

 

  • Keine Schülerin und kein Schüler
    soll in der Berufs-Schule sitzen bleiben.
    Die schlechte Note soll später ausgebessert werden.

Das will die ÖVP für Lehrlinge ändern:

 

  • Es soll ein Stipendium-System für Meister-Prüfungen geben.
    Bei einem Stipendium bekommt man Geld
    für gute Schul-Leistungen.
    Eine Meister-Prüfung kann jeder Lehrling
    am Ende der Lehr-Zeit machen.

 

  • Lehrlinge,
    die auf eine Universität oder eine Fachhoch-Schule
    gehen wollen,
    sollen bessere Informationen bekommen.

 

  • Es soll Unterstützung für die Kosten
    vom Internat geben.
    Ein Internat ist ein Heim,
    wo Schülerinnen und Schüler wohnen können,
    die nicht jeden Tag nach Hause fahren können.

Das will die FPÖ für Lehrlinge ändern:

 

  • Lehrplatz-Garantie:
    Alle Menschen,
    die eine Lehre machen wollen,
    sollen eine bekommen.

 

  • Mehr Firmen sollen Lehrlinge ausbilden,
    also aufnehmen.
    Diese Firmen müssen Geld-Mittel dafür bekommen.

 

  • Mehr Firmen sollen Lehrlinge ausbilden,
    also aufnehmen.
    Diese Firmen müssen Geld-Mittel dafür bekommen.

 

Das wollen die GRÜNEN für Lehrlinge ändern:

 

  • Lehrlinge sollen mehr verdienen.

 

  • Es soll eigene Ansprech-Personen für Lehrlinge
    in der Berufs-Schule geben.

 

  • Die Berufs-Schulen sollen besser ausgestattet werden.
    Jede Berufs-Schule soll gleich gut ausgestattet sein.

Das will die KPÖ für Lehrlinge ändern:

 

  • Alle Lehrlinge sollen mindestens 700 Euro im Monat verdienen.

 

  • Die Kosten für das Internat
    soll der Staat bezahlen.

Das wollen die anderen Parteien für Lehrlinge ändern:

 

Im Wahl-Programm von

  • NEOS,
  • Liste Pilz,
  • Die Weissen,
  • GILT

stehen keine eigenen Vorschläge
für Lehrlinge.

Was wollen die Parteien in der Schule ändern?

 

Das will die SPÖ in der Schule ändern:

 

  • Die Volks-Schulen sollen mehr Geld bekommen.

 

  • Förderungen für Quer-Einsteigerinnen und Quer-Einsteiger,
    die Lehrerinnen und Lehrer an der AHS sein wollen.
    Quer-Einsteigerinnen und Quer-Einsteiger
    sind Menschen,
    die erst später in einen Beruf einsteigen.
    Sie haben vorher schon andere Berufe gehabt.
    Diese Menschen brauchen die Schulen,
    weil es zu wenig Lehrerinnen und Lehrer gibt.

 

  • Es gibt Schulen,
    die viel Förderung brauchen,
    weil sie in einer schwierigen Situation sind.
    Zum Beispiel viele Kinder,
    die noch nicht gut Deutsch sprechen können.
    Damit auch an diesen Schulen
    Lehrerinnen und Lehrer arbeiten wollen
    soll es Angebote für sie geben.
    Zum Beispiel eine langfristige Beschäftigungs-Dauer,
    oder gute Aufstiegs-Chancen.

Das will die ÖVP in der Schule ändern:

 

  • Die Kinder sollen schon in der Volks-Schule eine Fremdsprache lernen.

 

  • Die Schülerinnen und Schüler sollen mehr
    über digitale Sachen erfahren.
    Zum Beispiel über das Internet
    oder das Programmieren von Computern.

 

  • Es soll eine Disconnect-Week geben.
    Disconnect ist Englisch.
    Man spricht es so aus: Diskonekt.
    Auf Deutsch heißt es: nicht verbunden.
    Week ist Englisch.
    Man spricht es so aus: Wiek.
    Auf Deutsch heißt es: Woche.
    Disconnect-Week beutetet,
    die Kinder sollen eine Woche ohne Handy oder Computer verbringen.
    Sie sollen ohne technische Geräte
    in der Gruppe zusammen sein.

Das will die FPÖ in der Schule ändern:

 

  • Weniger Ausländerinnen und Ausländer in der Klasse.

 

  • Es soll jeden Tag eine Turnstunde geben.

 

  • Kinder müssen gut Deutsch können.
    Erst dann dürfen sie in die Schule gehen.

Das wollen die GRÜNEN in der Schule ändern:

 

  • Alle Kinder sollen einen Ganz-Tags-Platz bekommen.
    Es gibt Ganz-Tags-Schulen.
    Dort werden die Kinder bis zum späten Nachmittag betreut.
    Sie machen dort Schul-Aufgaben,
    sie spielen dort gemeinsam.
    Für diesen Ganz-Tags-Platz soll es einen rechtlichen Anspruch geben.
    Das bedeutet,
    es soll ein Gesetz dafür geben.

 

  • Es soll mehr Schulen geben,
    die Ganz-Tags-Plätze anbieten.

 

  • In der ersten Klasse Volks-Schule soll es eine
    Schuleingangs-Phase geben.
    In dieser Phase soll geschaut werden,
    was jedes Kind gut kann
    und wo es noch Förderung braucht.

Das wollen die NEOS in der Schule ändern:

 

  • Die Schulen sollen mehr selber entscheiden.
    Die Schulen sollen Geld-Mittel selber verwalten.

 

  • Es soll eine Mittlere-Reife geben.
    Das bedeutet,
    einen Abschluss nach der achten Schul-Stufe.
    Dieser Abschluss soll für alle Schulen gleich sein.

 

  • Lehrerinnen und Lehrer sollen mehr verdienen.
    Auch Kindergarten-Pädagoginnen und Kindergarten-Pädagogen
    sollen mehr verdienen.

Das will die LISTE PILZ in der Schule ändern:

 

  • Mehr Sprach-Förderung.

 

  • 2000 Lehrerinnen und Lehrer,
    die für die Integration zuständig sind.

 

  • Die Schulen sollen mehr praktische Arbeiten
    mit den Kindern machen.
    Das bedeutet,
    die Kinder sollen selbstständig ein Thema erarbeiten.
    Und nicht nur auswendig lernen.

Das will die KPÖ in der Schule ändern:

 

  • Alle Kinder sollen bis 14 Jahre
    in die gleiche Schule gehen.
    Jetzt müssen sich Kinder mit 10 Jahren entscheiden
    in welche Schule sie weitergehen wollen.

 

  • Es sollen weniger Schülerinnen und Schüler in einer Klasse sein.
    Es soll mehr Lehrerinnen und Lehrer in einer Klasse geben.

 

  • Das Sprechen von mehreren Sprachen soll gefördert werden.
    Die Kinder sollen von anderen Kulturen lernen.

Das wollen die anderen Parteien in der Schule ändern:

 

Im Wahl-Programm von

  • den Weissen
  • FLÖ
  • GILT

stehen keine eigenen Vorschläge
für die Schule.

Was wollen die Parteien bei der Gesundheit ändern?

 

Das will die SPÖ bei der Gesundheit ändern:

 

  • Alle Selbst-Behalte sollen gleich geregelt sein.
    Selbst-Behalte sind Kosten,
    die Patientinnen und Patienten selber bezahlen müssen.

 

  • Es soll mehr Gruppen-Praxen geben.
    Das sind Ordinationen,
    wo mehrere Ärztinnen und Ärzte
    aus verschiedenen Fachrichtungen arbeiten.
    Zum Beispiel
    ein Hautarzt,
    eine Augenärztin und eine Kinderärztin
    in einem Gebäude.
  • Es soll mehr Hausärztinnen und Hausärzte geben.

Das will die ÖVP bei der Gesundheit ändern:

 

  • Es soll Geld-Mittel
    für die Menschen geben,
    die zur Vorsorge-Untersuchung gehen.

 

  • Es soll eine bestimmte Wartezeit
    für wichtige Operationen geben.
    Diese darf nicht zu lange sein.

 

  • Es sollen mehr Patientinnen und Patienten
    im niedergelassenen Bereich behandelt werden.
    Zum Beispiel
    sollen Menschen zuerst zum Hausarzt gehen
    bevor sie in die Notaufnahme gehen.

Das will die FPÖ bei der Gesundheit ändern:

 

  • Alle Kranken-Kassen sollen zusammengelegt werden.

 

  • Ärztinnen und Ärzte sollen besser bezahlt werden.
    Pflege-Personal soll besser bezahlt werden.

 

  • Das Pflege-Geld soll einmal im Jahr
    an die Inflations-Rate angepasst werden.

Das wollen die GRÜNEN bei der Gesundheit ändern:

 

  • Es soll mehr Angebote geben,
    die von der Kranken-Kassa bezahlt werden.
    Zum Beispiel
    Schmerz-Behandlungen
    oder psychologische Behandlungen für Kinder.

 

  • Die Gesundheits-Versorgung muss in der Nähe
    der Menschen sein.

 

  • Eine Kranken-Kasse für alle Menschen.

Das wollen die NEOS bei der Gesundheit ändern:

 

 

  • Die mobile Pflege soll ausgebaut werden.
    Das bedeutet,
    die Pflege kommt zu Ihnen nach Hause.
    Sie müssen zum Beispiel nicht ins Heim
    oder eine Tages-Betreuung gehen.

Das will die LISTE PILZ bei der Gesundheit ändern:

  • Cannabis,
    wir sagen auch Marihuana
    soll für Patientinnen und Patienten erlaubt werden.

 

  • Es soll mehr Geld-Mittel für die Pflege geben.
    Es soll mehr Personal in der Pflege geben.

 

  • Die Palliativ-Pflege soll ein Teil der Pflege-Assistenz-Ausbildung sein.
    Unter Palliativ-Pflege verstehen wir
    eine Verbesserung der Lebens-Situation für
    Menschen,
    die zum Beispiel unheilbar krank sind
    oder sterbens-krank sind.

Das will die FLÖ bei der Gesundheit ändern:

 

  • Fachärztinnen und Fachärzte,
    Hausärztinnen und Hausärzte sollen gestärkt werden.

 

  • Es soll mehr Geld-Mittel für
    notärztliche Versorgung geben.

 

  • Es soll ein Verbot für die Schließung
    von Bezirks-Krankenhäuser geben.

Das will die KPÖ bei der Gesundheit ändern:

 

 

  • Mehr Arbeits-Plätze in der Pflege.

 

  • Es soll leichter werden
    Pflegegeld zu bekommen.
    Das Pflegegeld soll an die Inflations-Rate angepasst werden.
    Das soll einmal im Jahr passieren.

Das wollen die anderen Parteien bei der Gesundheit ändern:

 

Im Wahl-Programm von

  • den WEISSEN und
  • GILT

stehen keine eigenen Vorschläge
für die Gesundheit.

Was wollen die Parteien beim Thema Arbeit ändern?

 

Das will die SPÖ beim Thema Arbeit ändern:

 

  • Menschen,
    die etwas älter sind
    und Arbeit suchen,
    sollen nach einem Jahr Arbeitslosigkeit
    eine Beschäftigungs-Garantie bekommen.
    Das bedeutet,
    wenn Sie ein Jahr ohne Arbeit waren,
    sollen Sie auf jeden Fall Arbeit bekommen.

 

  • Es soll eine Arbeits-Markt-Prüfung geben.
    Das bedeutet:
    Bestimmte Arbeits-Plätze
    sollen nur dann an
    EU-Ausländerinnen und EU-Ausländer
    oder Dritt-Staaten-Angehörige gehen,
    wenn keine passende Arbeitskraft aus Österreich gefunden wird.
    Dritt-Staaten-Angehörige sind
    Personen aus Ländern,
    die nicht zur
    EU (Europäischen Union),
    EWR (Europäischer Wirtschafts-Raum)
    oder der Schweiz
    gehören.

 

  • Es soll mehr Personal für die Durchführung vom
    Sozial-Dumping und
    Lohn-Dumping Gesetz geben.
    Dumping ist Englisch.
    Man spricht es so aus: damping.
    Auf Deutsch heißt es unterbieten.

Das will die ÖVP beim Thema Arbeit ändern:

 

 

  • Wenn eine Person in den ersten 3 Steuer-Stufen verdient,
    soll sie weniger Lohn-Steuer und weniger
    Einkommens-Steuer bezahlen.

 

  • Die Einkommens-Steuer-Sätze sollen verändert werden.

Das will die FPÖ beim Thema Arbeit ändern:

 

  • Der Arbeits-Markt soll teilweise für
    EU-Ausländerinnnen und EU-Ausländer
    und Dritt-Staaten-Angehörige gesperrt werden.

 

  • Menschen,
    die arbeiten gehen
    sollen mindestens 1500 Euro verdienen.

 

  • Das AMS soll sich vor allem um
    inländische Arbeitssuchende kümmern.
    Mit Weiter-Bildungs-Maßnahmen und Geld-Mitteln.

Das wollen die GRÜNEN beim Thema Arbeit ändern:

 

  • Die Lohn-Steuer soll weniger werden.

 

  • Menschen,
    die arbeiten gehen
    sollen mindestens 1750 Euro verdienen.

 

  • Frauen sollen genauso viel verdienen
    wie Männer.
    Das soll so erreicht werden:
    Es soll Einkommens-Berichte geben.
    Dann sieht man,
    wie viel Geld Frauen verdienen und
    wie viel Geld Männer verdienen.
    Es soll verpflichtende Aktions-Plänen geben.
    Diese müssen eingehalten werden.

Das wollen die NEOS beim Thema Arbeit ändern:

 

  • Es soll ein Bildungs-Konto geben
    für alle Menschen, die arbeiten.
    Das soll für Fortbildungen verwendet werden.

 

  • Arbeits-Zeiten sollen flexibel sein.

 

  • Die Arbeiter-Kammer und die
    Wirtschafts-Kammer sollen abgeschafft werden.

Das will die LISTE PILZ beim Thema Arbeit ändern:

 

  • Es soll weniger prekäre Arbeits-Plätze geben.

 

  • Die Rechte für Arbeit-Nehmerinnen und Arbeit-Nehmer
    sollen gestärkt werden.

 

  • Die Steuern sollen weniger werden.
    Die Sozialversicherungs-Beiträge für Arbeit
    sollen weniger werden.

Das wollen die WEISSEN beim Thema Arbeit ändern:

 

  • Kleinbetriebe und Mittelbetriebe,
    das sind kleine und mittelgroße Firmen
    sollen weniger Steuern zahlen.

 

  • Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sollen weniger Steuern zahlen.

Das will die KPÖ beim Thema Arbeit ändern:

 

  • Menschen sollen nur 30 Stunden in der Woche arbeiten.
    Aber sie sollen nicht weniger verdienen.

 

  • Ein bedingungsloses Grundeinkommen.
    Das bedeutet,
    alle Menschen sollen Geld bekommen.
    Egal,
    ob sie arbeiten oder nicht.

 

Das wollen die anderen Parteien beim Thema Arbeit ändern:

 

Im Wahl-Programm von

  • FLÖ und
  • die Weissen

stehen keine eigenen Vorschläge
zum Thema Arbeit.

Was wollen die Parteien beim
Thema Einwanderung ändern?

 

Das will die SPÖ beim Thema Einwanderung ändern:

 

  • In West-Afrika soll es Asyl-Zentren
    und Einwanderungs-Zentren geben.

 

  • Die Wirtschaft in Afrika soll gestärkt werden.
    Dafür soll es Afrika-Treuhand-Fonds geben.
    Ein Fonds ist eine Art Topf,
    in den Geld einbezahlt wird.
    Das Geld
    wird für eine bestimmte Sache verwendet.
    In diesem Fall für die Wirtschaft in Afrika.

 

  • Es soll einen Grenz-Schutz geben.
    Der soll aus
    Polizei, Militär und zivilen Kräften sein.
    Zivil bedeutet nicht militärisch.

Das will die ÖVP beim Thema Einwanderung ändern:

 

  • Keine illegale Einwanderung mehr.
    Also keine unerlaubte Einwanderung.

 

  • Es soll Hilfe und Unterstützung in den Ländern von
    Flüchtlingen geben,
    damit die Flüchtlinge wieder zurück gehen.

 

Das will die FPÖ beim Thema Einwanderung ändern:

 

  • Zuwanderungs-Stopp.
    Keine Flüchtlinge mehr.
    Es sollen mehr Menschen abgeschoben werden.

 

  • Österreichische
    Staats-Bürgerinnen oder Staats-Bürger,
    die für den Dschihad gekämpft haben
    sollen die Staats-Bürgerschaft verlieren.

 

  • Wenn eine Person
    unerlaubt eine zweite Staats-Bürgerschaft hat,
    dann soll die Person die österreichische Staats-Bürgerschaft verlieren.

Das wollen die GRÜNEN beim Thema Einwanderung ändern:

 

 

  • Die EU soll ein gemeinsames Asyl-Verfahren machen.
    Die EU soll gemeinsame Erstaufnahme-Zentren machen.

 

  • Es soll legale,
    also erlaubte Einwanderungs-Möglichkeiten geben.
    Zum Beispiel europäische Studien-Programme.

Das wollen die NEOS beim Thema Einwanderung ändern:

 

  • Es soll ein eigenes Ressort,
    also eine eigene Abteilung für Integration geben.

 

  • Das Asyl-Verfahren muss schneller abgeschlossen werden.
    Es soll nicht mehr als 180 Tage dauern.

 

  • Wenn eine Person
    kein Asyl bekommt
    soll die Person sofort in ihr Heimatland geschickt werden.
    Wenn sich die Person weigert,
    dann soll sie weniger Geld bekommen.

Das will die LISTE PILZ beim Thema Einwanderung ändern:

 

  • Es soll legale,
    also erlaubte Einwanderungs-Möglichkeiten geben.

 

  • Menschen,
    die wieder in ihr Heimatland gehen,
    sollen Unterstützung bekommen.

 

  • Wenn eine Person
    mit Schleppern kommt,
    dann soll sie kein Asyl bekommen.

Das will die FLÖ beim Thema Einwanderung ändern:

 

  • Einwanderungs-Stopp.
    Keine Flüchtlinge mehr.

 

  • Die Hilfe in den Heimatländern soll ausgebaut werden.

 

  • Wenn eine Person illegal,
    also unerlaubt einreist,
    dann soll sie kein Asyl bekommen.

Das will die KPÖ beim Thema Einwanderung ändern:

 

  • Es soll keine Grenze bei Asyl-Anträgen geben.

 

  • Menschen,
    die ohne Gehalt im Asyl-Wesen arbeiten
    sollen gestärkt werden.

 

  • Alle Menschen,
    die ihren Lebens-Mittelpunkt in Österreich haben,
    also die meiste Zeit in Österreich leben,
    sollen wählen gehen dürfen.
    Es soll nicht an der Staats-Bürgerschaft liegen,
    ob man wählen darf oder nicht.

Das wollen die WEISSEN beim Thema Einwanderung ändern:

 

Im Wahl-Programm von

  • den WEISSEN und
  • GILT

stehen keine eigenen Vorschläge
zum Thema Einwanderung.

Was wollen die Partien beim Thema Umwelt ändern?

 

Das will die SPÖ beim Thema Umwelt ändern:

 

 

  • Die Treibhaus-Gase sollen bis zum Jahr 2030
    um 36% gesenkt werden.

 

  • Der Energie-Verbrauch soll bis zum Jahr 2030
    um 24% gesenkt werden.

Das will die ÖVP beim Thema Umwelt ändern:

 

 

  • CO2 Emissionen sollen bis zum Jahr 2020 um 16% gesenkt werden.

 

  • Es soll strengere Strafen für Tierquälerei geben.
    Es soll strengere Strafen für nicht erlaubten Tierbesitz geben.

Das will die FPÖ beim Thema Umwelt ändern:

 

  • Keine Privatisierung von Wasser.
    Keine Privatisierung von anderen Leistungen,
    die für die Öffentlichkeit da sind.

 

  • Erneuerbare Energie soll ausgebaut werden.
    Dazu gehören zum Beispiel
    Energie-Gewinnung
    mit Wind-Kraft oder Wasser-Kraft.

 

  • Keine Energie-Gewinnung mit Kohle.

Das wollen die GRÜNEN beim Thema Umwelt ändern:

 

  • Es soll eine Öko-Steuer eingeführt werden.
    Zum Beispiel soll man Steuern bezahlen,
    wenn man mit Kohle oder Stahl Energie gewinnt.

 

  • Österreich soll seinen ganzen Strom
    aus erneuerbarer Energie gewinnen.

 

  • Für fossile Energie soll es weniger Förderungen geben.
    Fossile Energie ist zum Beispiel Erdöl oder Erdgas.

Das will die LISTE PILZ beim Thema Umwelt ändern:

 

 

  • Ausstieg aus fossiler Energie-Gewinnung.
    Kein Atom-Strom von anderen Ländern.
    Das soll bis zum Jahr 2030 passieren.

Das will die KPÖ beim Thema Umwelt ändern:

 

  • Der Ausbau von öffentlichen Verkehrs-Mitteln.

 

  • Alle Menschen
    sollen gratis mit den öffentlichen Verkehrs-Mitteln fahren.

 

  • Güter oder Waren
    sollen nur mehr mit dem Zug oder mit dem Schiff
    transportiert werden.

Das wollen die anderen Parteien beim Thema Umwelt ändern:

 

Im Wahl-Programm von

  • NEOS,
  • den Weissen,
  • FLÖ und
  • GILT

 

stehen keine eigenen Vorschläge
zum Thema Umwelt.

Wer hat den Text geschrieben?

 

Standardtext und Recherche:
Verein Sapere Aude – Verein zur Förderung Politischer Bildung
www.sapereaude.at

 

Übertragung in Leichte Sprache und Prüfgruppe:
SeiLais GesbR. Leicht Lesen – Texte besser verstehen.

www.leichtlesen.at

 

Der Text bezieht sich auf den Stand vom 3. Oktober 2017