Ein Besuch im Parlament

Das Gebäude von Außen

 

Viele Menschen kennen das Parlamentsgebäude. Es ist ein großes Gebäude am Ring in Wien. Im Parlament arbeiten sehr viele Menschen. Abgeordnete, Ministerinnen, Parlamentsdirektionsangestellte, parlamentarische Mitarbeiter haben ihre Büros im Parlament. Außerdem gibt es immer viele Besucherinnen. Ein Besuch im Parlament ist sehr interessant.

 

Heute fährt eine Schulklasse zum Parlament. Die Schüler sind schon nervös.

Da vorne ist das Parlament, sagt der Lehrer.

Die Klasse steigt aus der Straßenbahn aus. Vor dem Parlament gibt es eine Figur. Es ist eine große Frau mit einem Helm und einem Speer in der Hand. Diese Figur ist Pallas Athene. Es ist die griechische Göttin der Weisheit.

 

Foto: Jakob Glaser/ÖVP

Der Lehrer erklärt den Schülern: Das Parlament wurde vor langer Zeit erbaut. Damals regierte in Österreich Kaiser Franz Joseph I. Er ist am Parlamentsgebäude vorne abgebildet.

Wem gehört das Parlament?, fragt Tim.

Dem österreichischen Volk, also uns allen, meint der Lehrer.

Mit 16 Jahren könnt ihr mitbestimmen, wer im Parlament sitzt und wer die Gesetze beschließt. Das ist eine tolle Sache! So etwas gibt es nur in einer Demokratie.

Theophil Hansen

 

Theophil Hansen war ein Architekt. Er ist 1813 in Kopenhagen geboren und starb 1891 in Wien. Der Kaiser beauftragte ihn, das Parlamentsgebäude zu bauen. Das ist sehr lange her. Das war 1869. Er hat es nicht alleine gebaut. Sehr viele Menschen arbeiteten 10 Jahre lang sehr hart. Hansen hat alles genau geplant. Das Parlament ist innen und außen nach seinen Plänen erbaut worden.

Das Parlament ist sehr prachtvoll. Der Bau des Parlaments kostete 24 Millionen Goldkronen (etwa 200 Millionen Euro).

Bildnis des Hansen, Theophil von [1813-1891] in vorgerückten Jahren. Originalfoto

Das ist ein Porträt von Theophil Hansen.

Foto: parlament.gv.at

Führung durch das Parlament

 

Man kann eine Führung durch das Parlament machen. Dazu muss man zum Besuchereingang kommen. Unsere Schulklasse trifft dort die Parlamentsführerin.

Sie erzählt: Wir haben ein eigenes Restaurant, einen Parlamentsshop, ein Postamt und eigene Briefträger für das Haus, zusätzlich eine druckluftbetriebene Rohrpost, mit der man Dokumente schnell innerhalb des Hauses transportieren kann, eine Druckerei, eine Bibliothek mit mehr als 300.000 Bücher, eine Computerwerkstatt, eine Tischlerei, eine Wäscherei, einen Arzt, ein Stromwerk als Notstromanlage, ein Heizwerk, ein Fernsehstudio, eine Telefonzentrale, eine Reinigungsabteilung, ein Rechtsanwaltsbüro, ein Informationsbüro für die Bürger, ein Personalbüro und ein Veranstaltungsbüro. Das Parlament ist wie eine kleine Stadt.

Du kannst dir vorstellen, wie groß das Parlament ist. Insgesamt hat es 1.600 Räume!

Die Parlamentsführerin geht mit der Schulklasse in den Sitzungssaal des Nationalrats.

 

Foto: Jakob Glaser/ÖVP

Sie erklärt: In diesem Saal diskutieren die Abgeordneten und beschließen die Gesetze. Das sind die Gesetze, an die sich dann alle Menschen in Österreich halten müssen.

Dann gehen sie weiter zur Säulenhalle. Die Säulenhalle ist eine große Halle in der Mitte des Parlaments.

Die Säulenhalle

 

Die Säulenhalle ist sehr groß. So groß wie 30 normale Wohnungen! 24 riesige Säulen aus Marmor stehen in der Halle. Eine Säule ist 10 Meter hoch und so schwer wie 3 Elefanten zusammen, also 16 Tonnen!

 

Diese Säulen sind aus einem Steinbruch in Salzburg. Das Parlament wurde vor 130 Jahren gebaut. Es war viel Arbeit, die Säulen nach Wien zu transportieren. Sie wurden mühsam mit Kutschen transportiert. 32 Pferde mussten die Kutschen ziehen. 21 Tage waren sie von Salzburg nach Wien unterwegs. In Wien bauten die Arbeiter eine große Rampe mit Sand. Diese Rampe ging über die Ringstraße bis in den Volksgarten. So konnten die schweren Säulen in das Parlamentsgebäude gebracht werden.

Heute gibt es in der Säulenhalle fast täglich Veranstaltungen. Es gibt Buchpräsentationen oder Bilderausstellungen. Vielleicht besuchst du mal eine von diesen Veranstaltungen.

Blick durch die Säulenhalle

Foto: parlament.gv.at – Säulenhalle

Der historische Sitzungssaal

 

Die Klasse geht weiter in einen alten riesengroßen Sitzungssaal. In diesem Raum haben vor langer Zeit die Abgeordneten gearbeitet.

Der Sitzungssaal ist noch immer wie vor 130 Jahren. Er ist erhalten geblieben. Im Zweiten Weltkrieg trafen 3 Bomben das Gebäude. Dieser alte Sitzungssaal ist nicht zerstört worden. Es riecht ein bisschen muffig. Aber die Schüler staunen. So viel Gold haben sie noch nie gesehen.

Ist das alles hier aus echtem Gold?, fragt Marie.

Die Parlamentsführerin nickt und sagt: Hier fand vor etwa 125 Jahren die erste Sitzung der Abgeordneten statt. Heute wird dieser Saal z.B. am 5. Mai zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus und für die Angelobung des neu gewählten Bundespräsidenten genutzt.

 

Foto: Jakob Glaser/ÖVP

Die Schüler haben sehr viele Fragen. Gernot fallen abgebildete Schlangen auf. Er fragt: Was bedeuten die Schlangen?

Die Schlange galt in der Antike als Symbol der Klugheit und Intelligenz, erklärt die Parlamentsführerin.

Im Parlament waren überall Schlangen abgebildet. Sie sollen die Abgeordneten daran erinnern, klug und intelligent zu handeln.

Marie hat auch eine Frage: Warum sind auf den Bildern überall nur Männer zu sehen?

Auch darauf weiß die Parlamentsführerin eine Antwort. Diese Männer sind Abgeordnete, also Volksvertreter. Frauen hatten früher nicht die gleichen Rechte wie Männer. Als das Parlament gebaut wurde, durften Frauen nicht wählen und auch nicht gewählt werden. So waren nur Männer in der Politik. Aber auch nicht alle Männer hatten die gleichen Rechte. Die Stimme der Reichen und Adeligen hatten viel mehr Gewicht als die der anderen Männer. Heute darf jeder Mensch mit österreichischer Staatsbürgerschaft wählen und auch in der Politik arbeiten. Jede Stimme zählt heute gleich viel. Für dieses Recht haben unsere Vorfahren lange und hart kämpfen müssen.

Das Parlament der großen Monarchie

 

Warum ist der Sitzungssaal so groß?, fragt Egon.

Die Parlamentsführerin antwortet: Vor hundert Jahren war unser Land bedeutend größer. Da gab es auch viel mehr Abgeordnete. Die Abgeordneten kamen damals aus 8 verschiedenen Ländern. Sie waren eine bunte Mischung aus Deutsch-Österreichern, Tschechen, Polen, Rumänen, Ruthenen (Ukrainer), Kroaten, Italienern und Slowenen. Jeder redete in seiner Sprache. Sie verstanden einander oft nicht. Es gab zu dieser Zeit keine Übersetzer wie heute im Europäischen Parlament in Straßburg. Außerdem gab es große Streitereien zwischen den Ländern. Die Sitzungen liefen oft gar nicht friedlich ab.

Auf den Schreibpulten standen die Tintenfässer zum Schreiben. Damit bewarfen sich die Abgeordneten. Das Parlament bekam daher auch den Zusatznamen »Tintenburg«. Die Tintenfässer wurden entfernt.

Manchmal gab es auch die so genannten »Pultdeckelkonzerte«. Dabei schlugen die Abgeordneten mit den Holzdeckeln ihrer Pulte kräftig auf und ab. Manchmal wurden auch Kochlöffel oder Töpfe verwendet – man sieht das noch auf alten Fotos.

Martin ist beeindruckt. Cool, sagt er, das war ja richtig spannend!

Die Parlamentsführerin schmunzelt.

Aber dann sagt sie: Na ja, so gut war das auch wieder nicht. Denn man konnte natürlich die Redner nicht mehr verstehen – und die Probleme wurden dadurch nicht weniger.

Heute ist es schon besser geregelt. Wenn man Probleme lösen möchte, ist es gut, sich vorher anzuhören, was die anderen zu sagen haben. Wenn alle durcheinander reden, gibt es nur Chaos und niemand ist zufrieden.

Die Schüler und Schülerinnen nicken. Das können sie sich gut vorstellen.

Heute finden im ehemaligen Sitzungssaal des Abgeordnetenhauses die Sitzung der Bundesversammlung sowie gemeinsame Festsitzungen von Nationalrat und Bundesrat statt.

 

Dann ist der Rundgang im Parlament wieder beendet.

Die Parlamentsführerin wünscht am Schluss: Gute Heimfahrt! Mit dem Bus oder dem Zug seid ihr ja in ein paar Stunden wieder zu Hause. Vor etwa hundert Jahren war das nicht so einfach, da reisten die Abgeordneten meist mit Pferdekutschen an. Sie waren oft tagelang unterwegs.

Das Gebäude von Außen

 

Viele Menschen kennen das Parlamentsgebäude.
Es ist ein großes Gebäude am Ring in Wien.
Im Parlament arbeiten sehr viele Menschen.
Abgeordnete, Ministerinnen, Parlamentsdirektionsangestellte, parlamentarische Mitarbeiter haben ihre Büros im Parlament.
Außerdem gibt es immer viele Besucherinnen.
Ein Besuch im Parlament ist sehr interessant.
Heute fährt eine Schulklasse zum Parlament.
Die Schüler sind schon nervös.
Da vorne ist das Parlament, sagt der Lehrer.
Die Klasse steigt aus der Straßenbahn aus.
Vor dem Parlament gibt es eine Figur.
Es ist eine große Frau mit einem Helm und einem Speer in der Hand.
Diese Figur ist Pallas Athene.
Es ist die griechische Göttin der Weisheit.

Foto: Jakob Glaser/ÖVP

Der Lehrer erklärt den Schülern: Das Parlament wurde vor langer Zeit erbaut.
Damals regierte in Österreich Kaiser Franz Joseph I.
Er ist am Parlamentsgebäude vorne abgebildet.
Wem gehört das Parlament?, fragt Tim.
Dem österreichischen Volk, also uns allen, meint der Lehrer.
Mit 16 Jahren könnt ihr mitbestimmen, wer im Parlament sitzt und wer die Gesetze beschließt.
Das ist eine tolle Sache!
So etwas gibt es nur in einer Demokratie.

Theophil Hansen

 

Theophil Hansen war ein Architekt.
Er ist 1813 in Kopenhagen geboren und starb 1891 in Wien.
Der Kaiser beauftragte ihn, das Parlamentsgebäude zu bauen.
Das ist sehr lange her.
Das war 1869.
Er hat es nicht alleine gebaut.
Sehr viele Menschen arbeiteten 10 Jahre lang sehr hart.
Hansen hat alles genau geplant.
Das Parlament ist innen und außen nach seinen Plänen erbaut worden.
Das Parlament ist sehr prachtvoll.
Der Bau des Parlaments kostete 24 Millionen Goldkronen (etwa 200 Millionen Euro).

Führung durch das Parlament

 

Man kann eine Führung durch das Parlament machen.
Dazu muss man zum Besuchereingang kommen.
Unsere Schulklasse trifft dort die Parlamentsführerin.
Sie erzählt: Wir haben ein eigenes Restaurant, einen Parlamentsshop, ein Postamt und eigene Briefträger für das Haus, zusätzlich eine druckluftbetriebene Rohrpost, mit der man Dokumente schnell innerhalb des Hauses transportieren kann, eine Druckerei, eine Bibliothek mit mehr als 300.000 Bücher, eine Computerwerkstatt, eine Tischlerei, eine Wäscherei, einen Arzt, ein Stromwerk als Notstromanlage, ein Heizwerk, ein Fernsehstudio, eine Telefonzentrale, eine Reinigungsabteilung, ein Rechtsanwaltsbüro, ein Informationsbüro für die Bürger, ein Personalbüro und ein Veranstaltungsbüro.
Das Parlament ist wie eine kleine Stadt.
Du kannst dir vorstellen, wie groß das Parlament ist.
Insgesamt hat es 1.600 Räume!

 

Die Parlamentsführerin geht mit der Schulklasse in den Sitzungssaal des Nationalrats.
Sie erklärt: In diesem Saal diskutieren die Abgeordneten und beschließen die Gesetze.
Das sind die Gesetze, an die sich dann alle Menschen in Österreich halten müssen.
Dann gehen sie weiter zur Säulenhalle.
Die Säulenhalle ist eine große Halle in der Mitte des Parlaments.

Die Säulenhalle

 

Die Säulenhalle ist sehr groß.
So groß wie 30 normale Wohnungen!
24 riesige Säulen aus Marmor stehen in der Halle.
Eine Säule ist 10 Meter hoch und so schwer wie 3 Elefanten zusammen, also 16 Tonnen!
Diese Säulen sind aus einem Steinbruch in Salzburg.
Das Parlament wurde vor 130 Jahren gebaut.
Es war viel Arbeit, die Säulen nach Wien zu transportieren.
Sie wurden mühsam mit Kutschen transportiert.
32 Pferde mussten die Kutschen ziehen.
21 Tage waren sie von Salzburg nach Wien unterwegs.
In Wien bauten die Arbeiter eine große Rampe mit Sand.
Diese Rampe ging über die Ringstraße bis in den Volksgarten.
So konnten die schweren Säulen in das Parlamentsgebäude gebracht werden.
Heute gibt es in der Säulenhalle fast täglich Veranstaltungen.
Es gibt Buchpräsentationen oder Bilderausstellungen.
Vielleicht besuchst du mal eine von diesen Veranstaltungen.

Der historische Sitzungssaal

 

Die Klasse geht weiter in einen alten riesengroßen Sitzungssaal.
In diesem Raum haben vor langer Zeit die Abgeordneten gearbeitet.
Der Sitzungssaal ist noch immer wie vor 130 Jahren.
Er ist erhalten geblieben.
Im Zweiten Weltkrieg trafen 3 Bomben das Gebäude.
Dieser alte Sitzungssaal ist nicht zerstört worden.
Es riecht ein bisschen muffig.
Aber die Schüler staunen.
So viel Gold haben sie noch nie gesehen.
Ist das alles hier aus echtem Gold?, fragt Marie.
Die Parlamentsführerin nickt und sagt: Hier fand vor etwa 125 Jahren die erste Sitzung der Abgeordneten statt.
Heute wird dieser Saal z.B.
am 5.
Mai zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus und für die Angelobung des neu gewählten Bundespräsidenten genutzt.

Foto: Jakob Glaser/ÖVP

Die Schüler haben sehr viele Fragen.
Gernot fallen abgebildete Schlangen auf.
Er fragt: Was bedeuten die Schlangen?
Die Schlange galt in der Antike als Symbol der Klugheit und Intelligenz, erklärt die Parlamentsführerin.
Im Parlament waren überall Schlangen abgebildet.
Sie sollen die Abgeordneten daran erinnern, klug und intelligent zu handeln.
Marie hat auch eine Frage: Warum sind auf den Bildern überall nur Männer zu sehen?
Auch darauf weiß die Parlamentsführerin eine Antwort.
Diese Männer sind Abgeordnete, also Volksvertreter.
Frauen hatten früher nicht die gleichen Rechte wie Männer.
Als das Parlament gebaut wurde, durften Frauen nicht wählen und auch nicht gewählt werden.
So waren nur Männer in der Politik.
Aber auch nicht alle Männer hatten die gleichen Rechte.
Die Stimme der Reichen und Adeligen hatten viel mehr Gewicht als die der anderen Männer.
Heute darf jeder Mensch mit österreichischer Staatsbürgerschaft wählen und auch in der Politik arbeiten.
Jede Stimme zählt heute gleich viel.
Für dieses Recht haben unsere Vorfahren lange und hart kämpfen müssen.

Das Parlament der großen Monarchie

 

Warum ist der Sitzungssaal so groß?, fragt Egon.
Die Parlamentsführerin antwortet: Vor hundert Jahren war unser Land bedeutend größer.
Da gab es auch viel mehr Abgeordnete.
Die Abgeordneten kamen damals aus 8 verschiedenen Ländern.
Sie waren eine bunte Mischung aus Deutsch-Österreichern, Tschechen, Polen, Rumänen, Ruthenen (Ukrainer), Kroaten, Italienern und Slowenen.
Jeder redete in seiner Sprache.
Sie verstanden einander oft nicht.
Es gab zu dieser Zeit keine Übersetzer wie heute im Europäischen Parlament in Straßburg.
Außerdem gab es große Streitereien zwischen den Ländern.
Die Sitzungen liefen oft gar nicht friedlich ab.
Auf den Schreibpulten standen die Tintenfässer zum Schreiben.
Damit bewarfen sich die Abgeordneten.
Das Parlament bekam daher auch den Zusatznamen »Tintenburg«.
Die Tintenfässer wurden entfernt.
Manchmal gab es auch die so genannten »Pultdeckelkonzerte«.
Dabei schlugen die Abgeordneten mit den Holzdeckeln ihrer Pulte kräftig auf und ab.
Manchmal wurden auch Kochlöffel oder Töpfe verwendet – man sieht das noch auf alten Fotos.
Martin ist beeindruckt.
Cool, sagt er, das war ja richtig spannend!
Die Parlamentsführerin schmunzelt.
Aber dann sagt sie: Na ja, so gut war das auch wieder nicht.
Denn man konnte natürlich die Redner nicht mehr verstehen – und die Probleme wurden dadurch nicht weniger.
Heute ist es schon besser geregelt.
Wenn man Probleme lösen möchte, ist es gut, sich vorher anzuhören, was die anderen zu sagen haben.
Wenn alle durcheinander reden, gibt es nur Chaos und niemand ist zufrieden.
Die Schüler und Schülerinnen nicken.
Das können sie sich gut vorstellen.
Heute finden im ehemaligen Sitzungssaal des Abgeordnetenhauses die Sitzung der Bundesversammlung sowie gemeinsame Festsitzungen von Nationalrat und Bundesrat statt.

 

Dann ist der Rundgang im Parlament wieder beendet.
Die Parlamentsführerin wünscht am Schluss: Gute Heimfahrt!
Mit dem Bus oder dem Zug seid ihr ja in ein paar Stunden wieder zu Hause.
Vor etwa hundert Jahren war das nicht so einfach, da reisten die Abgeordneten meist mit Pferdekutschen an.
Sie waren oft tagelang unterwegs.